Was sind SSL, TLS und HTTPS?
Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich das Leben leichter zu machen und dabei auch noch jede Menge Spaß zu haben. Und die DSGVO nimmt vor allem Unternehmen in die Pflicht, personenbezogene Daten zu schützen. Eine Möglichkeit dies zu tun, bietet die SSL-Verschlüsselung und SSL-Zertifikate für Ihre Websites.
Kreditkartennummern oder persönliche Datenbeim Online-Einkauf oder Krankendaten usw. Die Verschlüsselung erfolgt insbesondere beim Einsatz mitHTTPS.Viele Webserver arbeiten mit TLS1.0, SSLv2, SSLv3 und anderenVerschlüsselungsmethoden. Die TLS-, RSA-, AES- und Camellia-Verschlüsselungensind bekannt und werden eingesetzt. Ein SSL-Zertifikat (Secure Sockets Layer) hat die zentrale Aufgabe, den Datenaustausch zwischen einem Webserver und dem Browser eines Besuchers zu verschlüsseln. Ziel ist es, dass niemand außer Sender und Empfänger die übertragenen Informationen einsehen oder manipulieren kann.
Nachdem Sie SSL erworben und installiert sowie etwaige Fehler behoben haben, sollten Sie sicherstellen, dass die gesicherte Version Ihrer Website auch tatsächlich für alle Besucher angezeigt wird. Das Plugin WP Force SSL hilft Ihnen dabei, sämtlichen Traffic auf die HTTPS-Version Ihrer Website lenken. Ein Grund dafür ist, dass der Webbrowser Google Chrome im Jahr 2017 damit anfing, Websites ohne SSL-Verschlüsselung als unsicher zu markieren. Nutzern des Browsers wird seit diesem Zeitpunkt ein Warnhinweis ausgespielt, während dieser auf die Seite zugreift. Inzwischen haben auch andere große Webbrowser, wie Firefox oder Safari, Warnhinweise eingeführt.
- Vorgang, bei dem lesbare Daten (Klartext) in eine unverständliche Form (Geheimtext) umgewandelt werden.
- Das Zertifikat enthält einen öffentlichen Schlüssel, der die Identität der Website authentifiziert und eine verschlüsselte Datenübertragung durch asymmetrische oder Public-Key-Kryptografie ermöglicht.
- Die Informationen können nur von der Host-Website entschlüsselt werden, die sie angefordert hat.
Dazu kannst du das Kostenlose Basiszertifikat von Let´s Encrypt installieren und die Haken für die gewünschten Bereiche setzen. Die kostenlose Option von Let’s Encrypt ist für viele Websites ausreichend und wird direkt in Plesk unterstützt. Sobald Sie das SSL-/TLS-Zertifikat gekauft haben, müssen Sie es auf Ihrem Server hochladen. Je nach Art des Zertifikats können Sie als Webmaster dann in den Einstellungen anpassen, ob das Zertifikat eine Domain, Subdomains oder mehrere Domains verschlüsseln soll. Laut DSGVO sind Sie dazu verpflichtet, die Daten Ihrer Nutzer vor Datenklau zu schützen.
Je nachdem, welchen Algorithmus der Browser für die Verschlüsselungverwendet, nimmt diese nur noch wenig Rechenleistung in Anspruch. Bei einem gültigen SSL-Zertifikat kommunizieren die Rechner nun übereinen symmetrischen Schlüssel, der in der sicheren asymmetrischen Verschlüsselungpassieren kann. Ausgelöst wird das SSL-Protokoll dann, wenn dem allseits bekanntenHTTPein„s“für „secure“, also „sicher“, angefügt wird. Bei jedem Aufruf einersolchen HTTPS-Seite überprüft der Browser nun, ob der Webseitenbetreiberein gültiges SSL-Zertifikat verwendet.
Seit 2018 geht Google sogar noch einen Schritt weiter und markiert Websites ohne SSL-Zertifikat in Google Chrome als unsicher. Es ist wahrscheinlicher, dass ein Kunde einen Kauf abschließt, wenn er weiß, dass Ihre Bezahlseite (und seine Kreditkartennummer) sicher ist. Es sichert alle Arten von Informationen, die von und zu Ihrer Website übertragen werden. Die Zertifizierungsstellen spielen eine wichtige Rolle bei der Überprüfung und Ausstellung von SSL-Zertifikaten. Sie stellen sicher, dass der Webserver, der das Zertifikat beantragt, tatsächlich der Eigentümer der Domain ist, für die das Zertifikat ausgestellt werden soll. Dies geschieht durch verschiedene Überprüfungsverfahren, wie zum Beispiel die Überprüfung der Domaininhaberschaft oder die Überprüfung der Organisation, die den Webserver betreibt.
Mit einem Klick auf das Schloss erhalten Sie mehr Informationen über die Website und das Unternehmen, von dem das Zertifikat bereitgestellt wurde. Mit Layer sind die Transportschichten angesprochen, mit denen der Datenaustausch zwischen zwei Rechner bildhaft dargestellt wird. Im Idealfall lassen sich sieben Schichten definieren, https://www.vvds.ch/ denen sich wiederum im Idealfall jeweils ein Protokoll oder Programm zuordnen läßt. Alle Schichten tragen dazu bei, den Datenfluß zwischen den beiden Rechnern sicherzustellen.
Browser zeigen unsichere Verbindung an
Der Nachteil der TLS-verschlüsselten Übertragung besteht darin, dass der Verbindungsaufbau auf Serverseite rechenintensiv und deshalb langsamer ist. Die Verschlüsselung selbst beansprucht je nach verwendetem Algorithmus nur wenig Rechenzeit. Transport Layer Security (TLS, englisch für „Transportschichtsicherheit“), auch bekannt unter der Vorgängerbezeichnung Secure Sockets Layer (SSL), ist ein Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet. Über diese Verschlüsselungsmethode von Daten soll erreicht werden, dasssensible Daten – wie z.B.
SERVER
TLS Record verwendet dann den im TLS Handshake ausgehandelten symmetrischen Schlüssel für eine sichere Datenübertragung – die Daten werden verschlüsselt und mit einem MAC gegen Veränderungen geschützt übertragen. Eine gut funktionierende SSL-Verschlüsselung zeichnet sich dadurch aus,dass die versendeten Daten absolut sicher sind. Zudem überprüfenwirkungsvolle Algorithmen die Daten hinsichtlich ihrer Vollständigkeitund ihres Zustands, bevor diese beim Empfänger ankommen. Es erweitert die Möglichkeiten der Verschlüsselungum den „Advanced Encryption Standard“ (AES). SSL (Secure Sockets Layer) ist der Sicherheitstechnologie-Standard für die Erstellung einer verschlüsselten Verbindung zwischen einem Webserver und einem Browser. Er stellt sicher, dass die übertragenen Daten zwischen zwei Systemen, beispielsweise einem Benutzer und einer Website, privat bleiben.
Ein Protokoll für Web-Browser und Server, das die Authentifizierung sowie die Verschlüsselung und Entschlüsselung von Daten beim Senden über das Internet ermöglicht. Vorgang, bei dem lesbare Daten (Klartext) in eine unverständliche Form (Geheimtext) umgewandelt werden. Ein Satz von Schlüsselaustausch-Protokollen innerhalb von SSL-Protokollen, der aus Algorithmen zur Authentifizierung, Verschlüsselung und Nachrichtenauthentifizierung besteht. Seit 2014 setzt sich Google für die flächendeckende Nutzung von HTTPS ein, um die Sicherheit für alle Webinhalte zu verbessern, und belohnt Websites, die ein SSL-Zertifikat nutzen, mit einem höheren Suchranking.
Leider verfügen mittlerweile die meisten Phishing-Websites über ein Schlosssymbol und ein DV-Zertifikat. Verlassen Sie sich deshalb nicht nur darauf, das Schloss in der Adressleiste zu sehen. Wenn die Website im Zertifikat keine Identität preisgibt, sollten Sie dort keine personenbezogenen Informationen eingeben. Wird hingegen der Name des Unternehmens angezeigt, können Sie fundiert entscheiden, ob Sie der Website vertrauen wollen oder nicht. SSL verschlüsselt und schützt Benutzernamen und Passwörter sowie Formulare für die Eingabe personenbezogener Daten oder zum Hochladen von Bildern oder Dokumenten.

